PlayNation Artikel Runes of Magic

Runes of Magic - Von Chapter I bis IV: Die Geschichte von RoM

Von Redaktion - Special vom 01.08.2011 - 14:06 Uhr
Runes of Magic Screenshot

Runes of Magic hat mittlerweile schon einige Jahre auf dem Buckel und doch bemühen sich die Macher immer wieder, ihr Rollenspiel zu erweitern und den Spielern etwas zu bieten. So ist das kostenlose MMORPG dank seiner Spielinhalte mittlerweile zu einer festen Instanz im f2p-Genre geworden und zwar eine solche, die nicht nur positives Feedback erwarten lässt. Eine mehr als zweijährige erfolgreiche Existenz und die in dieser Zeit veröffentlichten Erweiterungen geben unserem Chefredakteur Thomas „Valkuro" Wallus Anlass zum Rückblick auf die Geschichte der Marke Runes of Magic.

Aller Anfang ist schwer - und doch nicht schwierig.

Als Frogster im Jahr 2008 erstmals von einem neuen MMORPG sprach und dadurch die Ankündigung von Runes of Magic in die Welt setzte, war nicht unbedingt absehbar, wie die Zukunft des Online-Rollenspiels aussehen würde. Viele Gamer bekundeten ihr Interesse, doch ebenso laut hallte die Kritik einiger Genre-Kenner aus den Communities. Die ersten Screenshots ließen dank bunten Farben und dadurch eigenem Fantasy-Charme nämlich nicht mehr und nicht weniger erwarten als einen Abklatsch des Verkaufsschlagers World of Warcraft - tatsächlich ist der grafische Vergleich nicht unbegründet und besitzt noch heute seine Berechtigung. Auf der anderen Seite gefiel der Gedanke an einen kostenlosen Ableger im Stil des Genre-Primus. Dessen Palette an Features konnte sich schließlich schon 2008 sehen lassen.

http://images.playmassive.de/gallery,7cd7a40d,82439/0,0/runes-of-magic/1241872276_0.jpgEin älterer Screenshot zum kostenlosen MMO Runes of Magic.

Gerade was dies anbelangt, kann heute keiner widerlegen, was damals von vielen ausgesprochen wurde. So bleibt es eine Tatsache, dass sich Runes of Magic Lobhymnen wie „Ein kostenloses MMORPG in p2p-Qualität" gefallen lassen konnte. Inhalte wie das duale Klassensystem, mehr als 600 Quests, ein besonderer Upgrade-Mechanismus dank magischen Runen oder ein Housing-System lenkten viele Augen auf die weitere Entwicklung des Titels von Runewaker Entertainment. Der Erfolg blieb wohl auch deswegen nicht lange aus. Jeder wollte zumindest unverbindlich einmal einen kurzen Abstecher in die Welt Taborea wagen, was wiederum Spielerzahlen hervorrief, die in Schritten von 100.000 Einheiten zu wachsen schienen.

Ein voller Erfolg also, der sich in den Folgemonaten durch harte Kritik aus der treuen Community etwas entzaubern ließ. Schließlich wuchs der Unmut über einen verborgenen Preis für Runes of Magic, der die anfängliche Euphorie überschattete. Immer deutlicher schrieben Fans, die sich ein pures kostenloses Erlebnis in Premium-Qualität erhofften, ihren Verdacht nieder, dass ein Bestehen im High-Level-Bereich nur durch Ausgaben im Item-Shop möglich sei. Doch um den Status, den sich Runes of Magic bei vielen als besonderes free2play-MMORPG erkämpft hatte, zu stürzen, genügte diese Kritik nicht. Sie kratzte stattdessen an der Oberfläche der Erfolgswelle, hinterließ in manchen Köpfen aber ebenso Narben am RoM-Image.

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